Wlansticks sind sinnvoll für ältere Rechner, doch haben Sie auch mal versucht auf Linux solch einen Stick zum laufen zu bekommen ? Die Kompatibilitätsliste ist sehr kurz, doch es gibt Hoffnung, Linux ist im kommen und die ersten Hardwarehersteller erkennen das so langsam.

USB-Wlan-Stick für Linux

Haben Sie schon mal versucht einen Wlanstick unter Linux zum laufen zu bekommen ? Es ist eine Qual, vergessen sie die Fritzbox & Co, echte kompatible USB-Sticks sind sehr rar, hier meine kleinen Abenteuer mit (K)ubuntu, wie ich einem wlanfreien Laptop doch noch Wlan unterjubeln möchte.

USB Wlan Stick und LinuxDerzeit jagen mich Hardwareprobleme, zwei von 3 Laptops streiken derzeit, bei dem einen ist der Grafikchip geschmolzen beim anderen der Ram. Laptop nummer 3 (der der noch funktioniert) hat jedoch kein Wlan. Ich hatte noch einen alten Fritzboxstick rumliegen, der jedoch läuft nur auf XP… und da ich Linux sympathischer finde und es zum surfen, mailen und Office mehr als ausreichend ist hab ich mir einen neuen USB-Wlanstick bestellt, aber nicht irgendeinen, es sollte einer sein der zu 100 % Linux-kompatibel ist.

Warum Linux ? Ganz einfach, weniger bis garkeine Virenprobleme, freie Software, ich kann überall dran rum schrauben bis es mir passt und… tja, ich find es sympathischer als XP, zudem wäre da noch ein kleiner Geschwindigkeitsvorteil und die Systemsicherheit, alles in allem, wenn man nicht gerade spezielle Software braucht die nur für Windows verfügbar ist, ist Linux immer die bessere Wahl. Und das Kleid vom Freaksystem für Nerds und Geeks hat es schon lange abgelegt. Zudem ist selbst die Installation von oder auf einem USB-Stick sehr simpel (versuchen sie das mal mit Windows). Lediglich der Fritzbox-USB-Stick, der nervte mich extrem, 6 Stunden hatte mich der Ehrgeiz gepackt und ich habe alle möglichen Installvariationen und Tipps gelesen und ausprobiert sowie selber einige Ideen umgesetzt, aber er streikte, der rote Stick war nicht zur Zusammenarbeit mit Linux zu überreden.

Meine Wahl fiel auf den Conceptronic Wireless USB2.0 Adapter, einfach weil schon Rezensionen bei Amazon viel versprechend waren und auch in diversen Linuxforen positiv drüber berichtet wurde, das der Wlan-Stick quasi “Out of the Box” (auspacken, reinstecken und funktioniert). Speziell Ubuntu und Verwandtschaft sollten mit diesem Wlanstick keine Probleme haben.

Auszug aus Usermeinungen (A**zon)

Auch unter Ubuntu Hardy läuft der USB-Dongle völlig unkompliziert per Plug & Play out of the box. Für Freunde des Pinguins, deren Rechner kein integriertes Wlan anzubieten hat, ist der C54RU absolut empfehlenswert.

Der W-LAN-Stick läuft unter Ubuntu 8.10 Linux (Intrepid Ibex) problemlos, out of the Box.
Gerät wird nach dem einstecken automatisch erkannt.

Auch ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Kaum per USB abgeschlossen, wurde bei mir unter Kubuntu 8.04 der Stick vom KNetworkManager ohne jede Treiberinstallation erkannt und verband sich nach Eingabe des WEP-Passwortes problemlos mit dem Internet. Traumhaft! Unter Windows XP habe ich den Stick mithilfe des auf CD mitgelieferten Treibers installiert - funktioniert ebenfalls einwandfrei. Die zusätzliche Software auf der CD ist nicht notwendig.

So sollte das mobile Internet nun auch wieder gesichert sein bis die anderen beiden Laptop von der Reparatur zurück sind. Einer muß in den Elektronikmarkt, der Andere per Post an Amazon. Ich bin mal gespannt wie gut das Ganze funktioniert mit der Garantie etc. Wer wird sich durchsetzen ? Internet oder Einzelhandel mit ihrem viel gelobtem und verwiesenem Service ?

Weitere Informationen zu Linux und USB-Wlan-Sticks

Kompatiblitätsliste für Ubuntu - welche USB-Wlansticks werden ohne Probleme erkannt, welche Sticks laufen garnicht ? hier finden sie nützliche Infos über Ubuntu und WlanUSB

Kompatiblitätsliste für Wlansticks unter Suse, ist zwar auch Linux, aber halt nicht Ubuntu, dem Pinguin ists jedoch egal ;) weiterlesen

Ich habe eine Stick aber kein Linux - Ihnen kann geholfen werden, hier gehts zum Download von Linux, egal ob Ubuntu, Xubuntu oder Kubuntu (Minimalisten nehmen Ubuntu, Performancefreaks Xubuntu und Windowsverwöhnte Iconschubser -> Kubuntu) - die Systeme sind alle gleich, man unterscheidet lediglich die Benutzeroberfläche (deshalb auch die Namensgleichheit).

Eine persönliche Anmerkung noch zu Laptops, ich hasse sie langsam. Zwei von 3 Laptops sind nach den ersten 6-12 Monaten breit gegangen. Sicher man hat Garantie, aber man muss den Cyberschrott erstmal einschicken, 2-4 Wochen warten und dann hoffen das ein fähiger Mensch auf der anderen Seite auch was mit der Fehlerbeschreibung anfangen konnte und den Fehler auch lokalisiert. Aber irgendwie trifft das scheinbar nicht nur auf Laptops zu, voriges Jahr zum Geburtstag meiner Freundin schenkte ich ihr eine Surroundanlage von Logitech (400 Euro), die hat es gerade mal 6 Monate mitgemacht, sie war selten in Betrieb, zu Weihnachten dann schaute ich mit meiner Tochter einen Disneyfilm in Surround (findet Nemo) und zack… Subwoofersicherung mal ebend durchgeknallt, 3 Wochen Reperatur und dann Nachricht vom Hersteller, sie kann nicht repariert werden, sollen uns ein gleichwertiges Gerät aussuchen… das nervt.

Ich meine 6 Monate laufzeit für eine kaum beanspruchte Markenanlage ? Im Gegensatz dazu läuft ein altes Schätzchen von 2001 noch immer ohne Probleme und der wird oft beansprucht für kleinere Aufgaben…leidet in der moderne und der Preisspirale etwa die Qualität und auch auf Markenware ist kein Verlass mehr… wenn das so weitergeht ist mein nächstes System nach Linux - Mac OSX. Ist mir egal ob alle sagen Schnöselsystem für Gaytypen, laufen soll der Mist und mir nicht noch Lebenszeit kosten.

PS: Wenn es endlich ein vernünftiges Musikprogramm ala Cubase oder Reason auch für Linux geben würde, würde ich auch meinen Basisrechner mit Linux bestücken ;)

Nachtrag - Der Wlanstick ist da, auspacken installieren und fertig ?

Der Wlanstick wurde sehr fix geliefertAlso das ging schnell, Sonntag bei Amazon bestellt, heute früh schon da und das obwohl es über einen Drittanbieter gesendet wurde. Da ist er nun, der 54 MBit Wlanstick der ohne Probleme an Linux laufen soll. Mal schauen ob man den Rezensionen wirklich so blind vertrauen konnte. Etwas erschreckt war ich dann doch bei dem Päckchen, es war sehr groß, mein letzter USB-Speicherstick wurde lediglich in einem gepolstertem Briefumschlag geliefert. Flux ausgepackt, Treiber-CD war dabei, aber es prangte groß Win98, ME, Win2000 und XP darauf. Hmm, mir ahnte schon schlimmes, aber erstmal testen.

Die Installation - wird Linux das so einfach mitmachen ?

Wlan-USB-Stick am NotebookKubuntu hochgefahren, Stick reingesteckt… *Spannung* Eth0 wurde erkannt, klick - eine Auflistung aller Wlanrouter in meiner Umgebung erschien und ich wählte meinen Router aus, er fragte mich nach dem WPA-Passwort, flux eingetippt und ich war im Netz. Messenger, Browser etc. alles stellte sofort eine Verbindung her. Wow… ich war sehr angenehm überrascht, ein NoName-Produkt war/ist also kompatibler als der Fritzbox-Stick? Hervorragend! Keine Installation, einfach reinstecken und Wlan läuft, bin überrascht von Kubuntu, hatte Linux damals wesentlich nerviger in Erinnerung (was Wlan betrifft).

Ich kann also ohne Probleme nun auch diesen Stick weiter empfehlen, mein alter Laptop erfreut sich nun auch einer drahtlosen Internetverbindung unter Linux. Achja, der Name des Sticks - es ist der “Conceptronic Wireless USB2.0 Adapter”, noch nie was von gehört, aber läuft!

Fazit2: Ja, Linux kann sowas auch, sogar noch besser wie Windows in dem Fall, ich brauchte keine Treiber-CD, Stick rein, Router wählen, Pass eingeben - surfen.


Weitere Infos:

  • Keine(r)

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3 Responses to “USB-Wlan-Stick für Linux”

  1. Linuxianer wireless Says:

    Das gleiche Problem hatte ich auch immer, mein Fritzbox-Stick wollte auch nie unter Linux laufen. Trotz genauer Anleitung beim Hersteller etc. In diversen Foren häuften sich auch die Problemmeldungen, ich habe bisher keinen mit einer positiven Erfolgsmeldung zum USB-Stick von Fritzbox in Zusammenhang mit Linux lesen können. Ich habe mir dann das Wireless gespart und bin wieder auf normales Kabel umgestiegen. Mein neuer Schlepptop hatte zum Glück schon alles eingebaut. Aber an die Zeit mit dem USB Stick unter Linux… ei ei ei…

  2. Selbst nach einem mehrwöchigen Langzeittest, er funktioniert noch tadellos. Sicher für neuere Laptops uninteressant, da sie WLan alle schon eingebaut haben, aber wer noch ein altes Schätzchen besitzt und es mit einem schnellen schlanken Linux betreiben mag, der kann auf diese Weise dem Ding noch ein paar technische Tricks aus der moderneren Generation beibringen :)

    Fazit: Immernoch schönes teil, keine großen Saugaktionen, aber zum surfen, streamen und Mailen alle mal ausreichend :)

  3. Wie sind die Erfahrungen mit 300MHz-Sticks :

    Conceptronic C300RU Wireless USB Adapter 300Mbps 2.4GHz 802.11n ?

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